Tagungsprogramm 2017

Eine detaillierte Kursbeschreibung finden Sie weiter unten, nach der Programmübersicht.

Freitag, 12. Mai 2017

14.30 Uhr – 14.45 Uhr Begrüßung und Empfang
Univ.-Prof. Dr. L. Timmermann, Marburg | Prof. Dr. Dr. h.c. W. Oertel, Marburg
14.45 – 20.15 Uhr Kursblock I: Doppler- / Duplexsonografie, Parenchymsonographie (DEGUM Refresher-Kurs)

Kurs 1A:

DEGUM Refresher-Kurs
für Teilnehmer mit keinen oder geringen Vorkenntnissen

Kurs 1B:

DEGUM Refresher-Kurs
für Teilnehmer mit guten Vorkenntnissen

M. Jauss, Mühlhausen (Kursleiter Stufe III der DEGUM)

A. Strzelczyk, Marburg, Frankfurt (Ausbilder Stufe II der DEGUM)

V. Ries, Marburg (Ausbilder Stufe II der DEGUM)

A. Becker, Heidelberg / H. Freiling, Marburg

H. Pape, Marburg / S. Häger, Marburg

Inkl. praktische Übungen in Kleingruppen | max. 20 Teilnehmer pro Kurs | Es kann pro Teilnehmer nur einer der beiden Kurse belegt werden.

15:30 – 17.00 Uhr Kursblock II

Kurs 2:
Bewegungs- störungen in der Neurologie

L. Timmermann, Marburg

C. Eggers, Marburg

Kurs 3:
Grundkurs Neurographie und Elektro-myographie (EMG)
(max. 25 Teilnehmer)

C. Depboylu, Marburg

H. Rindock, Marburg

Kurs 4:
Therapie des Status epilepticus

S. Knake, Marburg

J. Wagner, Marburg

Kurs 5:
Grundkurs EEG

K. Menzler, Marburg

K. M. Klein, Frankfurt

Kurs 6:
Evozierte Potentiale

Th. Vogt, Mainz

Y. Kepenek, Marburg

Kurs 7:
Erstversorgung neurologischer Notfälle in der zentralen Notaufnahme

B. Leinweber, Marburg

17.00 – 17.30 Uhr Kaffeepause
17:30 – 19.00 Uhr Kursblock III

Kurs 8:
Epilepsie Video- und Fallkonferenz

S. Knake, Marburg

Kurs 9:
Grundkurs Neurographie und Elektromyographie (EMG)
(max. 25 Teilnehmer)

C. Depboylu, Marburg

Y. Kepenek, Marburg

Kurs 10:
Aufbaukurs Neurographie und Elektromyographie (EMG)
(max. 25 Teilnehmer)

B. Tackenberg, Marburg

H. Rindock, Marburg

Kurs 11:
Neurologische Intensivmedizin

Ch. Best, Marburg

S. Speck, Marburg

Kurs 12:
Okkulomotorikstörungen im klinischen Alltag

F. Thömke, Worms

Samstag, 13. Mai 2017

9:30 – 10:20 Uhr Vortragsblock I: Neurodegenerative Erkrankungen

Vorsitz: C. Trenkwalder, Kassel

Konservative Therapie: Update Pharmakotherapie des M. Parkinson | C. Eggers, Marburg

Tiefe Hirnstimulation: Wann, wer und wie | L. Timmermann, Marburg

10:20 – 11:10 Uhr Vortragsblock II: Epilepsie

Vorsitz: G. Mayer, Schwalmstadt

Neue Entwicklungen in der Diagnostik von Epilepsien | S. Knake, Marburg

Aktuelle medikamentöse & alternative Therapieverfahren | K. Menzler, Marburg

11.10 – 11.40 Uhr Kaffeepause
11:40 – 12:30 Uhr Vortragsblock III: Neuroimmunologie

Vorsitz: M. Berghoff, Gießen

Top-Down Therapiestrategien der MS: sind wir schon so weit? | B. Tackenberg, Marburg

Diagnostik und Therapie der Myasthenia gravis | Ch. Eienbröker, Marburg

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause / Lunch

Offene Posterrunde

13:30 – 13:50 Uhr Neuro-Quiz: Der interessante Fall
13:50 – 14:40 Uhr Vortragsblock IV: Neurovaskuläre Erkrankungen

Vorsitz: M. Kaps, Gießen

Die Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalls: Lyse und Thrombektomie | A. Gerstner, Marburg

Sekundärprophylaxe nach ischämischem Schlaganfall:
Aktuelle Daten zu dualer Plättchenhemmung, Vit. K Antagonisten und NOAC | Ch. Best, Marburg

ab 14:40 Uhr Abschlussdiskussion | Vorsitz: L. Timmermann, Marburg

Verleihung von drei Posterpreisen

Detaillierte Kursübersicht

Kurs 1A/1B Doppler-/Duplexsonographie-Kurs

Kurs 1A:

14:45-15:00 Uhr Begrüßung und Einführung (V. Ries)
15:00-15:45 Uhr Physikalische Grundlagen - Funktionsweise des US-Geräts (A. Becker)
15:45-16:30 Uhr Geräteeinstellung und Artefakte (M. Jauss)
16:30-17:00 Uhr Pause und Wechsel der Gruppen
17:00-18:30 Uhr Praktische Übung an Doppler- u. Duplexgerät, Üben an Teilnehmern (M. Jauss, H. Hamer, V. Ries, A. Strzelczyk, A. Becker, H. Pape, H. Freiling, S. Häger)
18:30-19:00 Uhr Pause und Freie Gruppeneinteilung
19:00-20:00 Uhr Praktische Übung am Duplexgerät (an Gesunden); 2 Geräte; Flussvolumenmessung, Parenchymschall, ungewöhnliche Schnittebenen (A. Becker, H. Pape, H. Hamer)
20:00-20:15 Uhr Abschlussdiskussion

Kurs 1B:

14:45-15:00 Uhr Begrüßung und Einführung (V. Ries)
15:00-16:30 Uhr Praktische Übung an Doppler- und Duplexgerät, 3 Patienten stellen sich zur Verfügung (M. Jauss, H. Hamer, V. Ries, A. Strzelczyk, A. Becker, H. Pape, H. Freiling, S. Häger)
16:30-17:00 Uhr Pause und Wechsel der Gruppen
17:00-17:45 Uhr Graduierung von ACI-Stenosen (A. Hamer)
17:45-18:30 Uhr TCD: Normalbefund und Pathologika (A. Strzelczyk)
18:30-19:00 Uhr Pause und freie Gruppeneinteilung
19:00-20:00 Uhr Fallvorstellungen (M. Jauss)
20:00-20:15 Uhr Abschlussdiskussion

Kurs 2 Bewegungsstörungen in der Neurologie

15:30-16:00 Uhr Systematik der Bewegungsstörungen, C. Eggers, Marburg
16:00-16.30 Uhr Videoseminar Bewegungsstörungen: “Was häufig ist, ist häufig – welche Bewegungsstörungen jeder Neurologe erkennen sollte“, L. Timmermann, Marburg
16.30-17:00 Uhr „Rare cases – Kolibris und Raritäten unter den Bewegungsstörungen“: Fallvorstellungen mit interaktiver Diagnose- und Therapiediskussion, C. Eggers, Marburg

Kurs 3 Grundkurs Neurographie und Elektromyographie (EMG)

15.30-17:00 Uhr Grundlagen der Durchführung und Befundung (C.Depboylu) sowie praktische Übungen / Hands-on (H. Rindock)

Kurs 4 Therapie des Status epilepticus

15:30-16:15 Uhr Leitliniengerechte Statustherapie, Diskussion von Fallbeispielen (J. Wagner)
16:15-17:00 Uhr Der refraktäre Status epilepticus- Therapieoptionen, Diskussion von Fallbeispielen (S. Knake)

Kurs 5 Grundkurs EEG

15:30-16:15 Uhr Grundlagen des EEGs- Entstehung, Normalbefund und Artefakte (K.-M. Klein)
16:15-17:00 Uhr Normvarianten vs. Pathologische EEG-Befunde (K. Menzler)

Kurs 6 Evozierte Potentiale

15:30-16:20 Uhr Erklärung elektrophysiologischen Grundlagen, Darstellung unterschiedlicher Möglichkeiten pathologischer Veränderungen der Untersuchungen mit entsprechender topo-diagnostischer Wertigkeit (T.Vogt, Y. Kepenek)
16:20-17:00 Uhr Praktische Übungen und Fallbeispiele

Kurs 7 Erstversorgung neurologischer Notfälle in der ZNA

15:30-17:00 Uhr Vortrag ohne praktische Übungen über die Erstversorgung neurologischer Notfälle in der zentralen Notaufnahme (B. Leinweber)

Kurs 8 Epilepsie Video- und Fallkonferenz

17:30-19:00 Uhr Video- und Fallvorstellung interessanter Fälle aus der Epilepsieambulanz und dem Video-EEG Monitoring inkl. invasivem Monitoring. Interaktive Diskussion über Semiologie, Ätiologie, Diagnostik und Therapie im Plenum (S. Knake)

Kurs 9 Grundkurs Neurographie und Elektromyographie (EMG)

15.30-17:00 Uhr Grundlagen der Durchführung und Befundung (C.Depboylu) sowie praktische Übungen / Hands-on (H. Rindock)

Kurs 10 Aufbaukurs Neurographie und Elektromyographie (EMG)

17:30-18:30 Uhr Befundung Differenzialdiagnostische Überlegungen und Diskussion ausgewählter Fallbeispiele (B. Tackenberg)
18:30-19:00 Uhr Praktische Übungen / Hands on (B. Tackenberg, H. Rindock)

Kurs 11 Neurologische Intensivmedizin

17:30-18:40 Uhr Es werden sowohl Grundlagen, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie der häufigen neurologischen und neurochirurgischen intensivmedizinischen Krankheitsbilder vermittelt. Darüber hinaus werden die Leitsymptome dieser Erkrankungsbilder auch in einem differentialdiagnostischen Rahmen diskutiert. Es wird weiterhin ein strukturiertes Herangehen an intensivmedizinisch erkrankten Patienten mit neurologischen und neurochirurgischen Grunderkrankungen dargestellt. (S. Speck, Ch. Best)
18:40-19:00 Uhr Anhand von Fallbeispielen werden die zuvor präsentierten Inhalte in den Bereich der klinischen Anwendung transferiert.

Kurs 12 Okkulomotorikstörungen im klinischen Alltag

17:30-18:15 Uhr Patienten, die mit Doppelbildern in die Notaufnahme kommen: Schmerzhafte Ophthalmoplegie (painful ophthalmoplegia), Schmerzlose Paresen okulomotorischer Hirnnerven
18:15-19:00 Uhr Bewegungseinschränkungen und Fehlstellungen eines oder beider Augen: Horizontale Augenbewegungsstörungen, Vertikale Augenbewegungsstörungen, Skew Deviation und Ocular Tilt Reaction (F. Thömke)


Zertifizierung

Für die 28. Marburger Neurologentagung ist eine Zertifizierung mit CME Punkten durch die Landesärztekammer Hessen beantragt.

Für das EEG und Epilepsie Seminar wurden Zertifikats-Fortbildungspunkt bei der Dt. Gesellschaft f. Epileptologie beantragt.

Für beide Doppler-Kurse ist eine Anerkennung von jeweils 6 Stunden für das Zertifikat „Spezielle Neurologische Ultraschalldiagnostik“ der DGKN/DEGUM beantragt.