Tagungsprogramm 2018

Eine detaillierte Kursbeschreibung finden Sie weiter unten, nach der Programmübersicht.

Freitag, 04. Mai 2018

14.30 Uhr Begrüßung und Empfang | Univ.-Prof. Dr. L. Timmermann, Marburg
14.45 – 20.15 Uhr Kursblock I: Doppler- / Duplexsonografie, Parenchymsonographie (DEGUM Refresher-Kurs)

Kurs 1A:

DEGUM Refresher-Kurs
für Teilnehmer mit keinen oder geringen Vorkenntnissen

Kurs 1B:

DEGUM Refresher-Kurs
für Teilnehmer mit guten Vorkenntnissen

M. Jauss, Mühlhausen (Kursleiter Stufe III der DEGUM)

A. Strzelczyk, Marburg, Frankfurt (Ausbilder Stufe II der DEGUM)

V. Ries, Offenburg (Ausbilder Stufe II der DEGUM)

A. Becker, Heidelberg / H. Freiling, Marburg

H. Pape, Marburg / S. Häger, Marburg / B. Richstein, Marburg / N. Winter, Tübingen

Inkl. praktische Übungen in Kleingruppen | max. 20 Teilnehmer pro Kurs | Es kann pro Teilnehmer nur einer der beiden Kurse belegt werden.

15:30 – 17.00 Uhr Kursblock II

Kurs 2:
Therapieforum Bewegungs-störungen: Lernen am Fall

L. Timmermann, Marburg

C. Eggers, Marburg

Kurs 3:
Grundkurs Neurographie und Elektromyographie (EMG)
(max. 25 Teilnehmer)

Ch. Eienbröker, Marburg

H. Rindock, Marburg

Kurs 4:
Grundkurs EEG

K. Menzler, Marburg

K. M. Klein, Frankfurt

Kurs 5:
Neurologische Notfälle – Handling der TOP 5 in der Neurologie in der Notaufnahme

B. Leinweber, Marburg

17.00 – 17.30 Uhr Kaffeepause
17:30 – 19.00 Uhr Kursblock III

Kurs 7:
Aufbaukurs EEG

S. Knake, Marburg

S. Fuest, Marburg

Kurs 8:
Grundkurs Neurographie und Elektromyographie (EMG)
(max. 25 Teilnehmer)

Ch. Eienbröker, Marburg

Y. Kepenek, Marburg

Kurs 9:
Aufbaukurs Neurographie und Elektromyographie (EMG)
(max. 25 Teilnehmer)

B. Tackenberg, Marburg

H. Rindock, Marburg

Kurs 10:
Neurologische Intensivmedizin

P. Schramm, Marburg

Kurs 11:
Schwindel – Untersuchung und Diagnostik im klinischen Alltag

Ch. Best, Weilmünster

Samstag, 05. Mai 2018

9:00 – 10:00 Uhr Vortragsblock I: Neuroimmunologie

Update Therapiestrategien der MS. | B. Tackenberg, Marburg

Polyneuropathie: Ursachen, Diagnostik und Behandlungsoptionen. | Ch. Eienbröker, Marburg

10.00 – 10.30 Uhr Kaffeepause und Meet the Expert
10:30 – 11:30 Uhr Vortragsblock II: Epilepsie

Epilepsie: Aktuelle Entwicklungen in der konservativen Therapie. | S. Knake, Marburg

Epilepsiechirurgie: Wer, wann und wie? | K. Menzler, Marburg | B. Carl, Marburg

11.30 – 12.00 Uhr Neuro-Quiz: Der interessante Fall
12.00 – 13.00 Uhr Mittagspause
13:00 – 14:00 Uhr Vortragsblock III: Bewegungsstörungen

Moderne Pharmakotherapie: Was ist und was wird kommen? | K. Eggert, Marburg

Tiefe Hirnstimulation und Pumpentherapie: Ein Update | C. Eggers, Marburg

14.00 – 14.30 Uhr Kaffeepause und Meet the Expert
14:30 – 15:30 Uhr Vortragsblock IV: Neurovaskuläre Erkrankungen

Ischämischer Schlaganfall: Update Diagnostik und Akuttherapie | L. Timmermann, Marburg

Management intrakranieller Blutungen. | P. Schramm, Marburg

Abschlussdiskussion | L. Timmermann, Marburg

Detaillierte Kursübersicht

Kurs 1A/1B Doppler-/Duplexsonographie-Kurs

Kurs 1A:

14:45-15:00 Uhr Begrüßung und Einführung (V. Ries)
15:00-15:45 Uhr Physikalische Grundlagen - Funktionsweise des US-Geräts (A. Becker)
15:45-16:30 Uhr Geräteeinstellung und Artefakte (M. Jauss)
16:30-17:00 Uhr Pause und Wechsel der Gruppen
17:00-18:30 Uhr Praktische Übung an Doppler- u. Duplexgerät, Üben an Teilnehmern (M. Jauss, V. Ries, A. Strzelczyk, N. Winter, A. Becker, H. Pape, H. Freiling, S. Häger)
18:30-19:00 Uhr Pause und Freie Gruppeneinteilung
19:00-20:00 Uhr Praktische Übung am Duplexgerät (an Gesunden); 2 Geräte; Nerven- und Muskelsonographie, Parenchymschall, ungewöhnliche Schnittebenen (N. Winter, H. Pape, A. Becker)
20:00-20:15 Uhr Abschlussdiskussion

Kurs 1B:

14:45-15:00 Uhr Begrüßung und Einführung (V. Ries)
15:00-16:30 Uhr Praktische Übung an Doppler- und Duplexgerät, 3 Patienten stellen sich zur Verfügung (M. Jauss, V. Ries, A. Strzelczyk, N. Winter, A. Becker, H. Pape, H. Freiling, S. Häger)
16:30-17:00 Uhr Pause und Wechsel der Gruppen
17:00-17:45 Uhr Nerven- und Muskelerkrankungen - was trägt der Ultraschall zur Diagnostik bei? (N. Winter)
17:45-18:30 Uhr TCD: Normalbefund und Pathologika (A. Strzelczyk)
18:30-19:00 Uhr Pause und freie Gruppeneinteilung
19:00-20:00 Uhr Fallvorstellungen (M. Jauss)
20:00-20:15 Uhr Abschlussdiskussion

Kurs 2 Therapieforum Bewegungsstörungen: Lernen am Fall

15:30-16:00 Uhr Systematik der Bewegungsstörungen (C. Eggers, Marburg)
16:00-16.30 Uhr Videoseminar Bewegungsstörungen: “Was häufig ist, ist häufig – welche Bewegungsstörungen jeder Neurologe erkennen sollte“ (L. Timmermann, Marburg)
16.30-17:00 Uhr „Rare cases – Kolibris und Raritäten unter den Bewegungsstörungen“: Fallvorstellungen mit interaktiver Diagnose- und Therapiediskussion (C. Eggers, Marburg)

Kurs 3 Grundkurs Neurographie und Elektromyographie (EMG)

15:30-16:30 Uhr Grundlagen der Durchführung und Befundung (Ch. Eienbröker, Marburg)
16.30-17:00 Uhr Hands-on (H. Rindock, Marburg)

Kurs 4 Grundkurs EEG

15.30-16:15 Uhr Grundlagen des EEGs- Entstehung, Normalbefund und Artefakte (Vortrag und Befundung anhand von Fallbeispielen) (K.-M. Klein, Frankfurt)
16:15-17:00 Uhr Normvarianten vs. Pathologische EEG-Befunde (interaktiver Vortrag und Befundung von Fallbeispielen) (K. Menzler, Marburg)

Kurs 5 Neurologische Notfälle – Handling der Top 5 in der Neurologie in der Notaufnahme

15.30-17:00 Uhr Erstversorgung von Patienten mit unterschiedlichen neurologischen Krankheitsbildern (Vorträge und Fallbeispiele ) (B. Leinweber, Marburg):
  • Bewusstseinsstörungen
  • Kopfschmerzen: Differenzierung primäre – sekundäre Formen
  • Schlaganfall
  • Meningoenzephalitis
  • Erster epileptischer Anfall versus Synkope

Kurs 7 Aufbaukurs EEG

17.30-18:15 Uhr Normvarianten vs. Pathologisches EEG, Pitfalls bei der EEG Befundung, interaktiver Vortrag (S. Fuest, Marburg)
18:15-19:00 Uhr Fallbeispiele, interaktiver Vortrag (S. Knake, Marburg)

Kurs 8 Grundkurs Neurographie und Elektromyographie (EMG)

17:30-18:30 Uhr Grundlagen der Durchführung und Befundung (Ch. Eienbröker, Marburg)
18:30-19:00 Uhr Hands-on (Y. Kepenek, Marburg)

Kurs 9 Aufbaukurs Neurographie und Elektromyographie (EMG)

17.30-17:50 Uhr Einführungsvortrag (B. Tackenberg, Marburg)
17:50-18:10 Uhr Praxisbeispiele am EMG-Gerät (H. Rindock / B. Tackenberg, Marburg)
18:10-18:30 Uhr Spezielle Krankheitsbilder I (B. Tackenberg, Marburg)
18:30-18:45 Uhr Praxisbeispiele am EMG-Gerät (H. Rindock / B. Tackenberg, Marburg)
18:45-18:55 Uhr Spezielle Krankheitsbilder II (B. Tackenberg, Marburg)
18:55-19:00 Uhr Erfolgskontrolle (B. Tackenberg, Marburg)

Kurs 10 Neurologische Intensivmedizin

17.30-18:00 Uhr Besonderheiten der neurologischen Intensivmedizin (P. Schramm, Marburg)
18:00-19:00 Uhr Aktuelle intensivmedizinische Krankheitsbilder (Strukturierte Patientenvisite auf der neurologischen Intensivstation) (P. Schramm, Marburg)

Kurs 11 Schwindel – Untersuchung und Diagnostik im klinischen Alltag

17.30-19:00 Uhr Der Anwendungskurs zu Schwindel im klinischen Alltag folgt einem dreiteiligen Aufbau (Ch. Best, Weilmünster):
  • Im ersten Abschnitt werden grundlegende Aspekte des vestibulären Systems und der Symptombildung Schwindel dargestellt. Unter anderem wird dabei auch die Klassifikation peripherer und zentraler Nystagmen bearbeitet.
  • Im zweiten Abschnitt werden die häufigsten zu Grunde liegenden Diagnosen zusammengefasst. Dies umfasst klinische Präsentation, etablierte Diagnosekriterien, Verlauf, Prognose und Therapie. In einer Zusammenfassung wird hier eine kategorisierte Vorgehensweise zur Entscheidungsfindung im Rahmen der Einordnung bei Auftreten des Symptoms Schwindel an die Hand gegeben.
  • Im dritten Abschnitt wird anhand von Patientenbeispielen das zuvor erarbeitet praktisch in Videofällen angewendet.


Zertifizierung

Für die 29. Marburger Neurologentagung ist eine Zertifizierung mit CME Punkten durch die Landesärztekammer Hessen beantragt.

Für das EEG und Epilepsie Seminar wurden Zertifikats-Fortbildungspunkt bei der Dt. Gesellschaft f. Epileptologie beantragt.

Für beide Doppler-Kurse ist eine Anerkennung von jeweils 6 Stunden für das Zertifikat „Spezielle Neurologische Ultraschalldiagnostik“ der DGKN/DEGUM beantragt.